Nami
Früher war Nami ein absoluter Wirbelwind. Besonders die Leinenführigkeit war für uns eine riesige Herausforderung. Sobald wir draußen waren, war sie so aufgeregt und voller Eindrücke, dass sie überhaupt nicht mehr ansprechbar war.
Lange habe ich mir eingeredet, dass ich das schon alleine schaffen würde. Ich dachte, mit genügend Konsequenz, Geduld und Übung bekommen wir das irgendwie hin. Rückblickend war ich da ziemlich leichtgläubig.
Irgendwann wurde die Situation so schlimm, dass mein Mann bei einem Spaziergang mit Nami stürzte und sich dabei das Schlüsselbein brach. Das war für mich der Punkt, an dem ich wusste: So geht es nicht weiter. Ich brauche Hilfe.
Also kamen wir zu Maria.
Und schon nach unserem ersten Einzeltraining war für mich klar: Hier bleibe ich!
Seit der ersten Stunde hat Maria nämlich nicht nur Nami geholfen – sondern vor allem mir.
Sie hat mir beigebracht, meinen eigenen Hund wirklich zu verstehen. Namis Körpersprache zu lesen, Situationen früher zu erkennen und nicht einfach nur auf ein bestimmtes Verhalten zu reagieren. Ich habe gelernt, dass es im Training weder nur um mich noch nur um Nami geht, sondern um uns als Team.
Und genau das hat unglaublich viel verändert.
Wir sind als Team so viel stärker zusammengewachsen. Nami ist mittlerweile eine absolute Maschine geworden und hat richtig Freude an unserer gemeinsamen Arbeit. Aus vielen Situationen, die früher einfach nur anstrengend und frustrierend waren, sind Momente geworden, in denen wir miteinander arbeiten und uns gegenseitig verstehen.
Sind wir schon am Ziel? Nein.
Aber wenn ich sehe, wo wir angefangen haben und wo wir heute stehen, bin ich unglaublich stolz auf uns.
Maria hat mir nicht einfach gezeigt, wie ich meinen Hund „erziehe“. Sie hat mir gezeigt, wie ich meinen Hund verstehe und wie wir gemeinsam wachsen können.
Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Tausend Dank, Maria!







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